Die Ürsprünge des Taekwondo reichen weit zurück.
Historisch belegbar ist, dass Kampfkünste auf der Koreanischen Halbinsel bereits seit über 2000 existieren. Denn ein Fund in einem Königsgrab aus dem Jahr 37 vor Christus, aus der damaligen Koguryo-Dynastie zeigt zwei Kämpfer in Posen, welche im heutigen Taekwondo noch genauso ausgeübt werden. Dies bedeutet, dass die Vorläufer des Taekwondo zu Lebzeiten des verstorbenen Königs bereits ein beliebter Sport gewesen sein muss. Historiker gehen daher davon aus, dass die Ursprünge des Taekwondo circa 2500 Jahre zurückliegen. Die Kampfkunst erfreute sich über all die Jahrhunderte hinweg großer Beliebtheit. Nicht nur im Königreich Shilla, sondern auch in den Königreichen Koguryo und Paekche wurde Taekwondo von vielen Menschen ausgeübt. Alte Namen für Taekwondo sind Subak oder Taekyon. Danach folgte der Begriff Tangsoodo, erst in den 1950er Jahren entstand der heutige Begriff TAE KWON DO.

Das Besondere im Taekwondo sind unter anderem die hoch entwickelten Fußtritte, von denen sich bereits Kampkunst-Legenden wie Bruce Lee und Jackie Chan inspirieren ließen, und die erworbenen Fertigkeiten eindrucksvoll zur Schau stellten.
In den 1970er Jahren wurde Taekwondo allmählich in Österreich bekannt.
1988 wurde Taekwondo in Seoul/Korea vor den olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Seit dem Jahr 2000 ist Taekwondo offizielle olympische Disziplin.
Gemäß dem Taekwondo-Geist entwickelt sich die Sportart auch heute noch weiter. Mit jedem Meister und jedem Schüler der diese Kampfkunst betreibt. Durch Vorführungen und Wettbewerbe, Meisterschaften und Kurse.
Daher ist Taekwondo eine moderne Kampfsportart mit Geschichte.
“Taekwondo schult Geist und Körper.”
– Kyong M. Lee