Geschichte

Die Anfänge des Taekwondo reichen weit zurück.
Historisch belegbar ist, dass Taekwondo genau 2055 Jahre alt ist. Genau genommen muss es sogar deutlich älter sein. Denn ein Fund in einem Königsgrab aus dem Jahr 37 vor Christus aus der damaligen Koguryo-Dynastie (heute Korea), welcher zwei Taekwondo-Kämpfer zeigt, ist bereits so alt. Das bedeutet es muss zu Lebzeiten des verstorbenen Königs bereits ein beliebter Sport gewesen sein. Historiker gehen daher davon aus, dass die Ursprünge des Taekwondo circa 2500 Jahre zurückliegen. Die Kampfkunst erfreute sich über all die Jahrhunderte hinweg großer Beliebtheit. Nicht nur im Königreich Shilla, sondern auch in den Königreichen Koguryo und Paekche wurde Taekwondo von vielen Menschen ausgeübt. Alte Namen für Taekwondo sind Subak oder Taekyon. Danach folgte der Begriff Tangsoodo, erst in den 1950er Jahren entstand der heutige Begriff TAE KWON DO.

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Tatsächlich ist Taekwondo eine der ältesten und hochentwickeltsten Kampfkünste der Welt. Es hat sich nachweislich über 20 Jahrhunderte hinweg selbständig auf der koreanischen Halbinsel zu dem entwickelt, was es heute ist: ein interessanter, komplexer und effektiver Kampfsport!

Taekwondo ist nicht direkt mit anderen Kampfsportarten verwandt, da es sich unabhängig und beinahe abgeschirmt entwickelt hat. Einige ähnliche Bewegungen und Techniken finden wir dennoch im japanischen Karate und dem chinesischen Kung Fu.

Taekwondo: ab 37 vor Christus, Koreanische Halbinsel, Koguryo-Dynastie.
Kung Fu: ab 520 nach Christus, China, Sui-Dynastie.
Karate: ab 1300 nach Christus, Okinawa, Japan.

Aus diesen Daten geht hervor, dass jede dieser Kampfkünste sich zu einer gänzlich anderen Zeit und unabhängig von der anderen entwickelt hat.

In den 1970er Jahren wurde Taekwondo allmählich in Österreich bekannt.
1988 wurde Taekwondo in Seoul/Korea vor den olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Seit dem Jahr 2000 ist Taekwondo offizielle olympische Disziplin.
Gemäß dem Taekwondo-Geist entwickelt sich die Sportart auch heute noch weiter. Mit jedem Meister und jedem Schüler der diese Kampfkunst betreibt. Durch Vorführungen und Wettbewerbe, Meisterschaften und Kurse.
Daher ist Taekwondo eine moderne Kampfsportart mit Geschichte!

“Taekwondo schult Geist und Körper.”
– Kyong M. Lee